Leitung: Prof. Dr. Thomas Schwark, Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann, Prof. Dr. Carl-Hans
Hauptmeyer; Bearbeiter: Matthias Mahlke

Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur; Fördersumme: 49.400 €; Laufzeit: 2012

Projektbeschreibung

Über neun Monate hat sich die Forschungsgruppe Innerdeutsche Grenze im Dokumentationsprojekt „Zukunft der Grenzmuseen“ mit den Formen der (musealen) Erinnerung an die innerdeutsche Grenze in Niedersachsen auseinandergesetzt. Sie erarbeitete eine Bestandserhebung von Grenzmuseen, Gedenkstätten, Initiativen und Erinnerungsorten in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern und skizzierte davon ausgehend sinnvolle Perspektiven und tragfähige Zukunftskonzepte.
Der niedersächsische Abschnitt der ehemaligen innerdeutschen Grenze bildet den geografischen Bezugspunkt des Projekts „Zukunft der Grenzmuseen“. Dort hat sich eine mannigfaltige Erinnerungslandschaft herausgebildet, die neben den materiellen Überresten des Grenzraumes durch die historischen Denkmäler und gegenwärtigen Erinnerungsorte geprägt ist. Insgesamt 25 Museen, Initiativen, Vereine sowie Lern- und Gedenkorte auf beiden Seiten des ehemaligen niedersächsischen Grenzverlaufs werden im Projekt dokumentiert. Schon allein diese Zahl zeigt, welche Vielfalt und welcher Wissensschatz sich hinter den genannten Einrichtungen verbergen. Zugleich zeigt die Existenz dieser Museen, die von den Betreibern oft unter schwierigsten Bedingungen aufrechterhalten werden, dass es eine Nachfrage nach den in ihnen vermittelten Informationen gibt und sie als wichtiger Bestandteil der regionalen Erinnerungskultur akzeptiert sind.
Zum Jahresende 2012 konnte das Projekt „Zukunft der Grenzmuseen“ zu einem vorläufigen Ende geführt werden. Der Abschlussbericht steht als Download auf der Homepage www.grenzprojekt. de zur Verfügung.