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Anschrift:

Leibniz Universität Hannover
Institut für Didaktik der Demokratie
Callinstraße 20
30167 Hannover
www.demokratiedidaktik.de

Standort/Kontakt:

Königsworther Platz 1, Raum 139

jana.stoklasa@idd.uni-hannover.de

Dissertationsprojekt

Wiedergutmachung für NS-Verfolgungsschäden von Arbeiterorganisationen: Die Rückerstattungsverfahren der hannoverschen Konsumgenossenschaft, SPD und KPD im Vergleich (1948-1968).

Projekte

Cultural Heritage als Ressource? Konkurrierende Konstruktionen, strategische Nutzungen und multiple Aneignungen kulturellen Erbes im 21. Jahrhundert.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Deutsche und osteuropäische Geschichte im 20. Jahrhundert
Transitional Justice und kollektive Vergangenheitsaufarbeitung

Jana Stoklasa

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Zur Person

Qualifikation

2001-2005: Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Landeskunde an der Universität Paris X – Nanterre und an der Universität Sophia-Antipolis in Nizza, Frankreich

2005-2008: Studium der Deutschen Sprachwissenschaft und Geschichte an der Leibniz Universität Hannover, Zusatzqualifikation Deutsch als Fremdsprache

Seit 2009 Promotion in Geschichte zur Wiedergutmachung von NS-Verfolgungsschäden hannoverscher Arbeiterorganisationen am Institut für Didaktik der Demokratie, Historische Abteilung, an der Leibniz Universität Hannover

Tätigkeiten

Mai 2015 bis März 2018 Lehrbeauftragte am Fachsprachenzentrum an der Leibniz Universität Hannover, Vorbereitung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang

Stipendien und Förderungen

2011 Feasibility Studies: Förderung herausragender Forschungsideen der Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover

01-07/2013 Stipendiantin des Gleichstellungsbüros der Leibniz Universität Hannover

November und Dezember 2014; Dezember 2015, Reisekostenförderungen zu wissenschaftlichen Vorträgen durch die Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover

Publikationen

Rethinking the Reconciliation and the West German Left Wing. In: Coming to Terms with the Past: The Politics of Reconciliation and Beyond” – Special Issue of Acta Universitatis Carolinae – Studia Territorialia 2, 2017, S. 35-57 (i. E.).

Rezension von: Jutta Rübke: Berufsverbote in Niedersachsen 1972-1990. Eine Dokumentation, Braunschweig 2018.

Zur Wiedergutmachung von NS-Verfolgungsschäden der Konsumgenossenschaft Hannover – Eine Quellenstudie. In: 125 Jahre Genossenschaftsgesetz, 100 Jahre Erster Weltkrieg, Beiträge zur 9. Tagung zur Genossenschaftsgeschichte am 7.-8. November 2014 im Hamburger Gewerkschaftshaus, Norderstedt 2015, S. 164-184.

Zur Textgenese von Franz Kafkas Kurzgeschichte ‘Das Unglück des Junggesellen‘. In: Neumeyer, Harald/ Steffens, Wilko (Hg.): Kafkas Betrachtung. Kafka interkulturell. Forschungen der Deutschen Kafka-Gesellschaft, Würzburg 2013, S. 295-309.

Vorträge

14.11.2018 Vortrag: „Umstrittenes Vermögen! Kalter Bürgerkrieg und Vergangenheitsblindheit in Wiedergutmachungsverfahren für nationalsozialistisches Unrecht (1948 bis 1968).“ Im Rahmen der Vortragsreihe „mittwochs um vier“ zu Sprache, Migration und Vielfalt: kritische, historische und pädagogische Annäherungen an der Leibniz School of Education an der Leibniz Universität Hannover.

20.10.2018 Vortrag: „Konsumgenossenschaft Hannover in der NS-Zeit: umkämpfter Ort der Demokratie?“ auf der Tagung „Orte der Demokratie in Niedersachsen und Bremen (Teil 2)“ auf der 39. Zusammenkunft der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen und des Arbeitskreises für die Geschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts, 20. Oktober 2018.

15.9.2018 Vortrag: „Dwarfing Wroclaw‘: the city’s past as a resource for tourist entertainment and neoliberal urban image policy.” auf dem Workshop des Imre Kertész Kolleg, Jena und des Instituts für Totalitarismusforschung, Prag: „Commodification of History: The Past as Source of Entertainment and Commerce; im DOX – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Prag, 14.-15.9.2018.

4.5.2017 Vortrag: „Cultural heritage in Breslau: Ressource für gesellschaftliche Integration in Europa? Ein Forschungsbericht.” auf der 2. Tagung des interdisziplinären Forschungsverbundes: ‘Cultural Heritage als Ressource? Konkurrierende Konstruktionen, strategische Nutzungen und multiple Aneignungen kulturellen Erbes im 21. Jahrhundert‘. „Cultural Heritage: Ressource und soziale Praxis im urbanen Raum“ in der Gedenkstätte Berliner Mauer, Berlin, 4.-5.5.2017.

4.12.2015 Vortrag: „My father was not a criminal! – The contested narrative of the double victimization of German Communists – 70 years after the End of WWII“ auf der „Fifth Annual Conference of the Dialogues on Historical Justice and Memory Networks. The Politics of Memory: Victimization, Violence and Contested Narratives of the Past“ der Columbia Universität New York, USA, 3.-5.12.2015.

9.10.2015 Vortrag: „The Disqualification of Communists from reparations in post-WWII-Germany – 70 years after the End of the WWII“ auf der International Commemorative Conference „The Second World War: Interpretations and Perspectives: A Re-visit After Seventy Years, 1945-2015“ der Nationaluniversität von Malaysia, Bangi, 8.-10.2015.

10.4.2015 Vortrag: „Wiedergutmachungsverfahren für NS-Verfolgungsschäden der Konsumgenossenschaft Hannover“ auf der XIX. Nachwuchswissenschaftlertagung der Arbeitsgemeinschaft Genossenschaftswissenschaftlicher Institute, 10.-11.4.2015.

5.12.2014 Vortrag: „Truth and memory in reparation processes of printing companies belonging to German Social-Democratic and Communist party in Hanover: 1933-1968“ auf der „4th Annual Conference on Dialogues on Historical Justice and Memory der  Universität Lund, Schweden, 4.-6.12.2016.

8.11.2014 Forschungsbericht: „Zur Wiedergutmachung von  NS-Verfolgungsschäden der Konsumgenossenschaft Hannover“ auf der 9. Tagung zur Genossenschaftsgeschichte, der Universität Hamburg, der Heinrich Kaufmann Stiftung u. a., 7.-8.11.2014.

20.7.2008 Vortrag: „Zur Textgenese von Franz Kafkas Kurzgeschichte ‘Das Unglück des Junggesellen‘ “ auf der 2. Internationalen Tagung der Deutschen Kafka-Gesellschaft in Kooperation mit dem Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg, 18.-20.7.2008.