Anschrift:

Leibniz Universität Hannover
Institut für Didaktik der Demokratie
Callinstraße 20
30167 Hannover
www.demokratiedidaktik.de

Standort/Kontakt:

Callin Straße 20, Raum 306
Tel.: 0511/762-14716
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Sprechstunde:
Nach Vereinbarung

Dissertations-/Habil-Projekt:

Männlichkeit als kritische Reflexionskategorie in der politischen Bildung (Arbeitstitel)

Projekte:


Olaf Stuve (Dipl. Soz.)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Zur Person
Seit dem 01. April 2017 am IDD tätig

Qualifikation

Studium in Soziologie an der FU Berlin
Zertifizierte Weiterbildung bei Andreas Foitzik und Annita Kalpaka zum Trainer und Berater mit dem Schwerpunkt Pädagogisches Handeln in der Einwanderungsgesellschaft
Lehre
Sommersemester 2017, 2SWS, (zweiwöchentlich) Mi, 14-18 Uhr (Gebäude 3109, Raum 411), Thema: Männlichkeit als Reflexionskategorie in der politischen Bildung

vorherige Tätigkeiten

Von 2007 bis 2017 bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung in Berlin in folgenden Projekten tätig:
Männer ins Grundschullehramt – Wie Geschlechtervielfalt in Kollegien von Grundschulen erreicht werden kann (2016/17)
Rassistische Instrumentalisierungen geschlechterpolitischer Fragen im Kontext migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse (2016)
Geschlechterreflektierte Neonazismusprävention (2013-15)
Lernpartnerschaft Active Citizenship in Europe (2013-15)
Jungenarbeit und Schule (2009-2012)
Wissenschaftliche Begleitung des Projektes „Neue Wege für Jungs“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2009-2010)
IGIV: Implementation Guidelines for Intersectional Peer Violence Prevention (EU Grundtvig 2010-2011)
Peer Think: Intersektionale Gewaltprävention mit Peers (EU Daphne 2007-09)
Intersektionale Gewaltprävention (2007-09)
Wissenschaftliche Schwerpunkte
• Kritische Männer- und Männlichkeitsforschung und Bildung
• Geschlechterreflektierte Bildung und Pädagogik
• Intersektionlität und (politische) Bildung
Publikationen
Stuve, O. 2016: Pädagogik. In: Horlacher, St./Jansen, B./Schwanebeck, W. (Hrsg.): Männlichkeit. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart: J.B. Metzler. S. 136-153.
Debus, K./Stuve, O. 2016: „Wir Jungs unter uns oder so …“ – Stolpersteine und Potenziale im Verhältnis von Jungenarbeit, Männlichkeit und Arbeitsbedingungen. In: Stecklina, G./Wienforth, J. (Hrsg.): Impulse für die Jungenarbeit. Denkanstöße und Praxisbeispiele. Weinheim. S. 122-140.
Stuve, O/ Hechler, Andreas 2015: Geschlechterreflektierende Neonazismusprävention. In: deutsche jugend, Nr. 4, 63. Jg., S. 166-175.
Hechler, A./Stuve, O. (Hrsg.) 2015: Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Verlag Barbara Budrich, Opladen/Berlin/Toronto.
Hechler, A./Stuve, O. 2015: Einleitung. In: Hechler, A./Stuve, O. (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Opladen/Berlin/Toronto. S. 7-42.
Hechler, A./Stuve, O. 2015: Weder ‚normal‘ noch ‚richtig‘: Geschlechterreflektierte Pädagogik als Grundlage einer Neonazismusprävention. In: Hechler, A./Stuve, O. (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Opladen/Berlin/Toronto. S. 44-72.
Bothe, C./Debus, K./Stuve, O. 2015: Methode: Begriffe diskutieren. In: Hechler, A./Stuve, O. (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Opladen/Berlin/Toronto. S. 151-156..
Debus, K./Stuve, O. 2014: Abgewandelte Kollegiale Fallberatung. Funktionen von Einstellungen/Verhaltensweisen und pädagogischen Konsequenzen. In: Debus, K./ Laumann, V. (Hrsg.): Rechtsextremismus, Prävention und Geschlecht. Vielfalt_Macht_Pädagogik, [Reihe Arbeitspapiere der Hans-Böckler-Stiftung], Düsseldorf. S. 96-99.
Debus, K./Stuve, O./Budde, J. 2013: Erweiterung der Perspektiven für die Berufs- und Lebensplanung von Jungen. Eine Praxishandreichung für die Schule. Bielefeld.
Debus, K./Stuve, O. 2013: Die Verlustspur des Subjekts – eine Methode zur Reflexion zweigeschlechtlicher Geschlechterkonstruktionen. In: journal für lehrerInnenbildung, 1/2013 [Themenheft: Equity und Equality. Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit im Bildungssystem: Eine Spurensuche]. S. 47-52.
Stuve, O./Debus, K. (2013): Geschlechterreflektierende Arbeit mit Jungen als Prävention rechtsextremer Einstellungen und Handlungsmuster. In: Amadeu-Antonio-Stiftung/Radvan, H. (Hrsg.): Gender und Rechtsextremismusprävention. Berlin. S. 169-196.
Dissens e.V. & Debus, K./Könnecke, B./Schwerma, K./Stuve, O. (Hrsg.) 2012: Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule. Texte zu Pädagogik und Fortbildung rund um Jungen, Geschlecht und Bildung. Berlin.
Debus, K./Könnecke, B./Schwerma, K./Stuve, O. 2012: Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule. Konzeptionelle Grundlagen und Schlussfolgerungen aus einer Fortbildungsreihe. In: Dissens e.V./Debus, K./Könnecke, B./Schwerma, K./Stuve, O. (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule. Texte zu Pädagogik und Fortbildung rund um Jungen, Geschlecht und Bildung, Berlin, S. 9-16.
Stuve, O./Debus, K. (2012): Geschlechtertheoretische Anregungen für eine geschlechterreflektierte Pädagogik mit Jungen. In: Dissens e.V./Debus, K./Könnecke, B./Schwerma, K./Stuve, O. (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule. Texte zu Pädagogik und Fortbildung rund um Jungen, Geschlecht und Bildung, Berlin, S. 27-42.
Stuve, O./Debus, K. 2012: Männlichkeitsanforderungen. Impulse kritischer Männlichkeitstheorie für eine geschlechterreflektierte Pädagogik mit Jungen. In: Dissens e.V./Debus, K./Könnecke, B./Schwerma, K./Stuve, O. (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule. Texte zu Pädagogik und Fortbildung rund um Jungen, Geschlecht und Bildung, Berlin, S. 43-60.
Debus, K./Stuve, O. 2012: Müssen Jungen überlistet werden, um sich mit dem Thema Zukunft zu beschäftigen? In: Chwalek, D.-T./Diaz, M./Fegter, S./Graff, U.: Jungen-Pädagogik. Praxis und Theorie von Genderpädagogik, Wiesbaden, S. 49-65.
Budde, J./ Debus, K./Stuve, O. 2012: Praktische Tipps für die Durchführung von Angeboten am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag/Neue Wege für Jungs. In: Cremers, M. (Hrsg.): Boys’Day – Jungen-Zukunftstag – Neue Wege in der Berufsorientierung und im Lebensverlauf von Jungen. Expertise im Auftrag des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Berlin. S. 111-122.
Stuve, O. u.a. 2011: Handbuch intersektionale Gewaltprävention. Berlin.
Stuve, O./Busche, M. 2010: Bildungs- und Sozialarbeit intersektional erweiteren. In: Riegel, Ch./Scherr, A./Stauber, B. (Hrsg.): Tranzdisziplinäre Jugendforschung. Grundlagen und Forschungskonzepte. Wiesbaden.
Stuve, O. 2010: Geschlechterreflektierende Arbeit mit Jungen als Prävention gegen rechtsextremistische Einstellungen und Handlungsmuster. In: Claus, R./Lehnert, E./Müller, Y. (Hrsg.): Was ein rechter Mann ist … Männlichkeiten im Rechtsextremismus. Berlin. S. 226-236.
Stuve, O. 2009: Kein Wir, kein Nicht-Wir. Intersektionalität in der politischen Bildung. In: Lange, D./Polat, A. (Hrsg.): Unsere Wirklichkeit ist anders. Migration und Alltag. Perspektiven politscher Bildung. Bonn. S. 257 – 269.
Stuve, O. 2008. Über die Berücksichtigung von Unterschiedlichkeit und Herrschaft in der Bildung. Oder – was hat Bingo mit Intersektionalität zu tun und warum trägt das Thema Zwangsheirat zum besseren Verständnis von TeilnehmerInnenoreintierung bei? In: M. Seemann (Hrsg.): Ethnische Diversitäten, Gender und Schule. Geschlechterverhältnisse in Theorie und schulischer Praxis. Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Stuve, O. 2007: Genderbezogenes Lernen. In: Lange, D., Reinhardt, V. (Hrsg.) Basiswissen Politische Bildung Band 3. Schneider Verlag. Hohengehren. S. 132-145.
Kasiske, J./ Krabel, J./ Stuve, O./Schädler, S. 2004. Die Ressource der geschlechtlichen Identität. Identitätskritische Perspektiven in gender-trainings. In Netzwerk Gender Trainings (Hrsg.): Geschlechterverhältnisse bewegen. Erfahrungen mit Gender Trainings. Königstein/Taunus: Ulrike Helmer Verlag. S. 71-88.
Stuve, O. 2004: In welche Gruppe wollt ihr gehen: in die Mädchen- oder Jungengruppe? Gender-Grenzverwischungen in der Jugendarbeit. In Hartmann, J. (Hrsg.), Grenzverwischungen. Vielfältige Lebensweisen im Gender-, Sexualitäts- und Generationendiskurs. Innsbruck: STUDIA. S. 167 – 179.
Stuve, O. 2001: ‚Queer Theory‘ und Jungenarbeit. Versuch einer paradoxen Verbindung. In: Fritzsche, B. Hartmann, J./ Schmidt, A./ Tervooren, A. (Hrsg.), Dekonstruktive Pädagogik. Opladen: Leske und Budrich. S. 281 – 294)
Krabel, J./Stuve, O. 2000: Der Begriff der männlichen Identität in der Männerforschung. Ansätze einer nicht-identitären Jungenarbeit. In: Die Philosophin. Forum für feministische Theorie und Praxis, 22, S. 52 – 68.
Ausgewählte Vorträge
10.12.2016 an der Anglia Ruskin University in Cambridge, Political Masculinities as agents of change-Conference, zusammen mit Thomas Viola Rieske zum Thema Men in primary schools as agents and objects of change
14.06.2016 am Institut für Germanistik
Arbeitsbereich Deutsch als Zweitsprache an der Universität Wien zum Thema (Extrem) rechte Rhetorik als Angriffe auf geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung