Forschungs- und Transferstrategie

Die Aufgaben des Instituts für Didaktik der Demokratie umfassen Forschung, Entwicklung, Transfer und Beratung. Inhaltlich profiliert sich das Institut in fünf Schwerpunktthemen:

  1. Bürgerbewusstsein und Partizipation
  2. Diversität und Inklusion
  3. Rechtsextremismus und Demokratie
  4. Nationalsozialismus und Diktaturerfahrung
  5. Europäisierung und Globalisierung

Die Schwerpunktthemen können sich mittelfristig mit den jeweiligen Herausforderungen der Demokratie verändern. Eine der Hauptaufgaben des Instituts liegt in der Forschung zur Didaktik der Demokratie.

In diesen Themenfeldern werden Projektfinanzierungen bei anerkannten Forschungsförderern eingeworben (z.B. DFG, EU, Volkswagenstiftung). Für Entwicklungsprojekte (u.a. Weiterbildungsmaßnahmen) werden Mittel der Europäischen Kommission sowie von zivilgesellschaftlichen Stiftungen akquiriert. In den Transferprojekten wird mit Bildungseinrichtungen der schulischen sowie der Jugend- und Erwachsenenbildung kooperiert. In Zusammenarbeit mit (Schulbuch-) Verlagen werden neue Bildungsmedien und methodische Innovationen erstellt. Publikationen und öffentliche Veranstaltungen tragen zur Vermittlung neuer Erkenntnisse im Feld der Didaktik der Demokratie bei.

Die im Institut aufgebaute Kompetenz zur Didaktik der Demokratie wird den politischen Parteien, der Landesregierung, den Bildungseinrichtungen und Mulitplikator/-innen als Beratungsleistung zur Verfügung gestellt.

Das Institut wirkt zentral in Niedersachsen. Aufgrund der bundesweiten Alleinstellung wird es jedoch zügig auf die anderen Bundesländer ausstrahlen und ein internationales Renommee entwickeln. Hierfür ist die Mitarbeit des im englischsprachigen Raum führenden Forschers zur Demokratiepädagogik („Civic Education“)

 

Entwicklungsplan bis 2016

Abbildung 2

Der Entwicklungsplan beschreibt die Ausgangspunkte und Perspektiven des Instituts für Didaktik der Demokratie anhand von Projekten.

Der aktuelle Stand gibt einen Überblick über die Drittmittelprojekte, die in den Jahren 2008 bis 2013 durch die beteiligten Professoren zu den Schwerpunktthemen am Historischen Seminar und am Institut für Politische Wissenschaft eingeworben und bearbeitet wurden. Einige der Projekte sind bereits abgeschlossen. Die meisten Vorhaben werden die Gründungsphase des Instituts jedoch mitprägen.