„Albrecht, wir kommen!“ – Unter diesem Motto fuhren am 25. März 1979 mehrere hundert LandwirtInnen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg (Wendland) auf ihren Treckern nach Hannover. Ihr Ziel: Den Bau des Nuklearen Entsorgungszentrums für atomaren Abfall im Salzstock Gorleben verhindern. Die Frage, wohin es mit dem Abfall der Atomindustrie gehen sollte, beschäftigte nicht nur die BRD, sondern auch die Menschen an weiteren möglichen Standorten in Frankreich und Schweiz – und so verwundert es auch nicht, dass an der Abschlusskundgebung des „Gorleben-Trecks“ am 31. März 1979 rund 100.000 Menschen teilnahmen.

Ein Team rund um das IDD – in Kooperation mit dem Gorleben-Archiv, dem Historischen Museum Hannover, Studierenden des Historischen Seminars der Leibniz Universität und weiteren landespolitischen Partnern – nahm dem Treck zum Anlass, sowohl die Geschichte der Anti-Atombewegung in Land und Landeshauptstadt zu untersuchen, als auch nach Möglichkeiten politischer Teilhabe und Demokratieverständnissen zu fragen. Ergebnis ist die Ausstellung „Treck(er) nach Hannover: Gorleben und die Bewegung zum Atomausstieg“ im Historischen Museum Hannover. Eröffnet am 26. März 2019, kann die Sonderausstellung bis zum 28. Juli 2019 besucht werden – inklusive eines umfangreichen Begleitprogramms.

Auch im Wendland widmet sich eine Wanderausstellung dem Thema: „Der Gorleben-Treck – 40 Jahre danach“ eröffnet im Kreishaus Lüchow am 31. März 2019.

Das vollständige Begleitprogramm rund um das Historische Museum Hannover finden Sie *hier.*

Weitere Informationen zum Projekt „Der Gorleben-Treck – 40 Jahre danach“ finden Sie *hier.*